Kulturmanager, Literat & Satiriker |
29. September 2026
Am 25. September, des Jahres 2001, dem Jahre 2754 seit der Gründung Roms, vierzehn Tage nach Nine Eleven, sagte Wladimir Putin im Deutschen Bundestag: Niemand bezweifelt den großen Wert der Beziehungen Europas zu den Vereinigten Staaten. Aber ich bin der Meinung, dass Europa seinen Ruf als mächtiger und selbstständiger Mittelpunkt der Weltpolitik langristig nur festigen wird, wenn es seine eigenen Möglichkeiten mit den menschlichen, territorialen und Naturressourcen, sowie mit den Wirtschafts -, Kultur – und Verteidigungspotenzialen Russlands vereinigen wird.
War das nicht auch die Politik Michail Gorbatschows, der die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglichte, und der uns diese Worte als Vermächtnis hinterließ: Europa ist unser gemeinsames Haus, nicht ein Theater für militärische Operationen. Für manche mag diese Metapher nur ein Traum sein. Für mich ist sie das Ergebnis einer langen und ernsthaften Analysee der Realitäten des Kontinents. Wir sind alle Europäer. Das postsowjetische Russland gehört geographisch, historisch und kulturell zu dieser Zivilisation. Deshalb möchte ich uns allen wünschen, konsequent und überzeugt für ein Europa ohne Mauern und Trennlinien zu kämpfen, für ein wahrhaft neues Europa, auf das alle seine Völker stolz sein werden.
Michail Gorbatschow starb am 30. August 2022, und musste noch erleben, dass sich sein Traum von einem Europa des friedlichen Miteinanders nicht erfüllte, und über die Schuldfragen sind nicht gezählte Bücher geschrieben worden, aber man sollte, nein man muss immer wieder neu beginnen, denn seit dem Beginn der uns bekannten Geschichte, wurden ungezählte Kriege um Naturressourcen und Landgewinnungen geführt. Länder verschwanden von den Landkarten und tauchten wieder auf, wie Polen. Deutschland verlor seine Staatsgebiete jenseits von Oder und Neiße, und in den Religionskriegen starben ungezählte Menschen einen sinnlosen Tod um den „wahren“ Glauben oder die Einheit im Glauben.
Doch es gibt einen Staat in Europa, der zum Modell für Europa und die Welt werden könnte – die Schweiz, die im Jahre 1848 als Bundesstaat gegründet, die einzige Republik im 19. Jahrhundert in Europa war, von San Marino, dem Zwergstaat im Hinterland von Rimini an der Adria abgesehen, und von sieben gleichberechtigten Bundesräten, regiert wurde und wird – ein Regierungsprinzip, welches in den Kantonen der Schweiz seit dem Bundesbrief von 1291 existiert. In manchen Kantonen regierten und regieren auch fünf Kantonsräten, doch nie regierte ein Einziger, der die Richtlinien der Politik bestimmte, wie im Bundestaat Deutschland von 1867 bis 1933, und wieder von 1949 bis heute – Kaiser, Könige, Herzöge und Fürsten, Reichs - und Bundeskanzler, von Otto von Bismarck bis Friedrich Merz.
Das System der Sieben, statt Einem in Helvetia Beata, der glücklichen Schweiz, sollte nicht zuletzt auch auf die Europäische Union übertragen, und die Bürokratie auf ein unerlässliches Mindestmaß reduziert werden..
In den Ländern der Europäischen Union müssten Volksabstimmungen wie im Schweizer Bundesstaat und in dessen Kantonen und Städten zum unverzichtbaren Bestandteil gehören, wie heute, am 27. September, denn heute stimmen die Bürger der Schweiz über eine Initiative der SVP ab, die in ihrem Parteiprogramm weitgehend mit der AfD identisch ist. Es waren die Neutralitäts – und die Ernährungsinitiative der SVP, der Schweizer Volkspartei, über die das Volk abstimmte und sie ablehnte. Die Neutralitätsinitiative der SVP forderte eine striktere, in der Verfassung verankerte Auslegung der Neutralität des Schweizer Bundesstaates, die verhindern sollte, dass die Schweiz gegen kriegsführende Staaten Sanktionen verhängen könnte zum Beispiel gegen Russland.
Die SVP-Ernährungsinitiative sollte die Ernährung der Schweiz durch eine verstärkte inländische Produktion sichern. Die SVP plädierte für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln mit dem Ziel bis zu 70 Prozent der Lebensmittel in der Schweiz zu produzieren.
Der Bundesrat und das Parlament empfehlen mit Nein zu stimmen, und die SVP-Initiativen abzulehnen. Und im Kanton Zürich wurde zusätzlich darüber abgestimmt, ob die Sterbehilfe in Altersheimen erlaubt werden solle oder nicht. Im Regierungsrat des Kantons Zürich sitzen 4 Frauen und 3 Männer, und die Regierungspräsidentin des Jahres 2026 ist Carmen Walker Späh, FDP, die auch die Präsidentin der liberalen Frauen der Schweiz ist.
Und was sollte das die Deutschen und die Welt lehren? Sieben statt Merz, Sieben statt Putin, Sieben statt Trump, Sieben statt Macron, Sieben statt Papa Leo XIV.. Immer Sieben, Frauen und Männer wie in der Schweiz. Quam beatus mundus ille esset, quam beata Germania. Kakaya zhe udachlivaya Rossiya. What fortunate United States of America. Was für ein glückliches Deutschland, Russland und China wäre das Siebener Prinzip.
Ein Deutscher Bundesrat legte man das Ergebnis der Bundestagswahl 2025 zugrunde, bestände aus zwei Mitgliedern der AfD, der Union, und je einem Bundesrat der SPD, der Grünen und Linken. Friedrich Merz hätte das Department Finanzen übernommen, und wäre für das Jahr 2027 auch der amtierende Bundespräsident und Frau Dr. Weidel würde das Department Außere Angelegenheiten leiten, und würde Wladmir Putin davon überzeugen, dass das deutsche Regierungssystem auch für Russland das beste aller Systeme wäre wie auch für China und Nordkorea, und die United States of America. Setem loco unius, Seven instead of one, Sem‘ vmesto odnogo, Sieben statt Einem, Sieben statt Merz.